Marius et Jeannette
Robert Guédiguian, Frankreich 1997; 102' F/d
Mit Ariane Ascaride, Gérard Meylan, Pascale Roberts, Jacques Boudet
--------------------------------------------------------------------------------------------
Marseille (gefilmt im Hafenviertel der südfranzösischen Metropole): Der einsame Marius haust als Wächter in einer stillgelegten Zementfabrik; Jeannette zieht ihre beiden Kinder allein auf und jobbt als Kassiererin in einem Supermarkt. Wenn ihr alles über den Kopf wächst, findet sie Trost beim Gespräch mit den NachbarInnen im mediterranen Innenhof. Allerdings kompliziert sich ihr Leben, als sie Marius – beim Klauen von zwei Eimern Farbe – begegnet. Beide sind sich nach verschiedenen emotionalen Enttäuschungen nicht sicher, ob sie eine neue Liebesbeziehung wirklich wagen sollen. Doch manchmal verhelfen einem FreundInnen mit vereinten Kräften zum Glück …
Die Filme von Robert Guédiguian spielen alle in den staubigen Gassen mit den bunten kleinen Häusern des Stadtteils Estaque in der Hafenstadt Marseille. Mit südlichem Charme, Humor und allen Widrigkeiten zum Trotz gelingt dem engagierten Midi-Regisseur mit seinem siebten Spielfilm eine feinsinnig-optimistische Liebesgeschichte, die von Utopie und Realität gleichermassen beseelt ist wie von Poesie und Melancholie.
• Bei schlechter Witterung: 19.30 + 21.30 Uhr im Kinosaal