Schwarze Schafe
Oliver Rihs, Schweiz/Deutschland 2006; 94' D
Mit Jule Böwe, Milan Peschel, Jenny Deimling, Robert Lohr, Michael Kinkel, Manuel Flurin Hendry
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Fünf Episoden aus der Grossstadt Berlin: Der Hochstapler Boris verstrickt sich in Lügen, ist aber für den Start in ein ehrenhaftes Leben zu einem grossen Opfer bereit. Fred und Arnold, die sich aus der Wohnbausiedlung kennen, werden durch ihren Hang zum Satanismus zu abartigen Handlungen verführt. Die beiden Türken Ali und Birol begeben sich auf eine Sinnsuche, während Julian und Breslin in ihrem Glauben an eine alternative Ökonomie die Welt verändern wollen. Jule dient auf einem Touristenboot und muss sich nicht nur mit den Ausflüglern, sondern auch mit ihrem leicht chaotisch veranlagten Freund herumschlagen. Obwohl die verschiedenen Lebenssituationen gigantisches Eskalationspotenzial bergen, finden am Ende doch alle ein kleines Stück Glück, auch wenn sich dieses in einer Episode auf ein Glas Goldmelissen-Eistee beschränkt. Die Presse pries Oliver Rihs' Low-Budget-Produktion als «garstige und zugleich liebevolle Satire» («Zitty», Berlin) und als «schräge, provokante, -politisch krass unkorrekte, garantiert geschmacklose… Kakophonie der Grossstadt» («Welt»).
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