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Elephant Alan Clarke, GB 1989; 37 Min., E Mit Sean Chapman, John Blundell, Ozzie Stevens, Jason Culiffe
Der Film ist ein indirekter Kommentar über die konfessionell bedingten Morde in Nordirland. Er zeigt achtzehn ähnlich strukturierte, scheinbar grundlose Erschiessungen von Männern, ohne Musik, ohne Kommentar, großteils ohne Dialog und ohne Erklärung.
Christine Das Mädchen Christine geht in einem gepflegten Londoner Vorort von Haus zu Haus. Sie trägt eine grosse Schleife im Haar und eine Plastiktüte voll Heroin in der Hand. Wie der Engel des Todes verteilt sie Schüsse und sieht seelenruhig zu, wie ihre Freunde sich im Wohnzimmer einen Schuss setzen, während im Hintergrund der Fernseher plärrt. 'Es gibt zwei Möglichkeiten, etwas über Drogen zu machen. Entweder man macht auf total banal, oder man macht auf knallhart. Zuerst haben wir das Knallharte erwogen, redeten mit Süchtigen und fragten sie, was passiert, wenn die Venen kaputt sind. Wir hörten von einem Typen, der sich nur noch in die Augen spritzen konnte. Aber dann entschied ich mich, alles Anekdotische wegzulassen. ... wir haben das ganz Banale gefilmt... wir haben alles weggelassen, was auch nur andeutungsweise dramatisch war.' (Arthur Ellis, Drehbuchautor) |
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Zyklus: Werkschau Alan Clarke Filme in diesem Zyklus: Made in Britain | Rita, Sue and Bob Too | Elephant / Christine | Scum | Penda's Fenn | Diane |
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Last Updated: 25.1.2000 netnet@swix.ch |