Who's that knocking at my door?
Martin Scorsese, USA 1969; 90 Min., E/d
Mit Harvey Keitel, Zina Bethune, Lennard Kuras, Catherine Scorsese
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Die konfliktreiche Freundschaft zwischen J.R., einem Italo-Amerikaner, der an den Beschränkungen seines katholischen Milieus leidet, und einer eigensinnigen, unabhängigen jungen Frau der etablierten Mittelschicht. Martin Scorsese greift in seinem ersten Spielfilm auf autobiographische Motive zurück und erzählt vom Zusammenprall zweier Kulturen im Schmelztiegel New York. Unverkennbar verarbeitet er darin seine erste Ehe, die ebenfalls an der Unvereinbarkeit zweier Kulturen scheitert, der italoamerikanischen und der jüdischen. Die authentische Atmosphäre des urbanen Lebensraums und die Direktheit, mit der die Probleme der Figuren dargestellt werden, sowie die vibrierende Qualität dieses Film erinnern entfernt an Cassavetes' Shadows. Dieser wohl persönlichste aller Martin Scorsese-Filme wurde während drei Jahren gedreht und kostete knappe 40'000.- Dollar. Eine erste Fassung von 1965 unter dem Titel I Call First wurde später, wie von Kinomogul Joseph Brenner verlangt, mit in Amsterdam gedrehten Nacktszenen - die Traumsequenz J.R.s - angereichert, um den Film in die Kinos bringen zu können. Der Rock'n Roll, die Musik der sechziger Jahre, ist in Who's that Knocking at my Door ein wichtiges dramaturgisches Stilmittel.
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What's a Nice Girl Like You Doing in a Place Like This?
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Ein Schriftsteller namens Algernon erwirbt ein Gemälde, das ein Boot auf einem See darstellt, und wird in der Folge völlig davon hypnotisiert. Ein Psychoanalytiker kann ihm nicht helfen, auch Heirat und Flitterwochen verschaffen ihm nur zeitweise Erleichterung. Am Ende unterliegt er seiner mysteriösen Obsession und verschwindet - in das Bild hinein.
Eine Geschichte "über reine Paranoia" (Scorsese), mit Stilmitteln der Nouvelle Vague inszeniert und inspiriert durch die unheimlichen Erzählungen des Schriftstellers Algernon Blackwood.
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It's not just you, Murray
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Murray ist ein einfältiger Schmalspur-Verbrecher, dessen irdische Besitztümer seiner Verbindung mit seinem altem Kumpel Joe entstammen. Blind gegenüber der Tatsache, dass dieser ihn ein Leben lang ausgenutzt hat und offensichtlich obendrein mit seiner Frau schläft, preist Murray die Tugenden seines Freundes und ist überzeugt, alles zu haben, was es im Leben braucht, um glücklich zu sein.
Die Thematik des Films weist voraus auf spätere Werke wie Who's that Knocking at My Door, Mean Streets oder GoodFellas. Obgleich der Einfluss von Fellinis 8 1/2 und Antonioni unverkennbar ist, zeigen die rasanten Dialoge, der verspielte Schnitt und die eklenktische Tonspur deutlich Scorseses eigenständiges Talent.
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