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J’ai toujours rêvé d’être un gangster

Samuel Benchetrit, Frankreich 2007; 112' F/d
Mit Anna Mouglalis, Edouard Baer, Bouli Lanners, Serge Larivière, Alain Bashung, Arno, Jean Rochefort, Laurent Terzieff, Jean-Pierre Kalfon, Roger Dumas

In einer verlorenen «Cafeteria» an der Nationale 17 kreuzen sich die Wege verschiedener schräger Vögel, die alle mit unlauteren Mitteln irgendwie zu Geld kommen wollen. Eröffnet wird der Reigen vom dilettantischen Ganoven Gino, der versucht, den Laden auszurauben. Als dies schiefgeht, beginnt er mit der schönen Kellnerin Suzy (Anna Mouglalis) zu flirten, die ihrerseits vom Gangster-Dasein träumt. Gleichzeitig entführen zwei Amateur-Kidnapper eine selbstmordgefährdete Jugendliche und warten auf dem Parkplatz vor besagtem Lokal vergeblich auf die Lösegeldzahlung des reichen Vaters. Unabhängig voneinander treffen auch zwei abgetakelte Musiker ein (Arno und Alain Bashung), die über das Leben und ihr Metier reden, bevor sie sich des gegenseitigen Musen- beziehungsweise Hitklaus bezichtigen. Ausserdem rollt ein Wagen mit fünf älteren Herren heran, die früher richtige Bankräuber waren und die es noch einmal wissen wollen – und sich wundern, dass ihr einstiges Versteck einer Raststätte am Rande von Paris gewichen ist.
Samuel Benchetrits wunderbar lakonischer Low-Budget-Episodenfilm, in dem der Parkplatz vor der Cafeteria eine entscheidende Rolle spielt, zelebriert auf liebevoll-schräge Weise den Gangster-Mythos etwa eines Jim Jarmusch. Ein Ereignis ist Anna Mouglalis, die als Kellnerin mit Knarre nicht nur dem Räuber Gino den Kopf verdreht.

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