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Romans d’ados: Teil 2 La crise

Béatrice Bakhti, Schweiz 2010; 104' F/d

Jordann lebt bei der Mutter in Yverdon, der Vater wohnt in Frankreich. Die rothaarige Virginie sagt trotzig-selbstbewusst zu Beginn von sich selber, sie sei unbeliebt und werde von anderen Jugendlichen schlecht behandelt. Aurélie ist Pfarrerstochter, Thys will Koch oder Sänger werden, Mélanie flirtet gern und möchte Single bleiben, Xavier weint schnell und oft, ohne zu wissen weshalb, und Rachel möchte mitreden können. Dies sagen die Jugendlichen im Jahr 2004, mit zwölf Jahren, von sich. Der Film begleitet sie, ihr Leben und ihre Träume während der nächsten sieben Jahre. Zu Beginn befinden sie sich zwischen Kindheit und Pubertät, sieben Filmstunden später sind sie offiziell erwachsen.
Man kann problemlos bei Teil zwei oder drei einsteigen (der vierte eignet sich dazu weniger gut). Nach dem ersten, zweiten oder dritten Teil aufzuhören, ist wesentlich schwieriger, einfach deshalb, weil einem die sieben porträtierten Jugendlichen ans Herz wachsen und man wissen möchte, wie sie sich weiterentwickeln. Die Langzeitstudie nimmt sich viel, viel Zeit und kann sich deshalb besonders intensiv auf ihre ProtagonistInnen einlassen. Diese aussergewöhnliche Konstellation entfaltet sich über sieben Stunden und entwickelt einen zunehmenden Sog, doch ist auch ein zweistündiger Einblick in ein oder zwei Jahre des Aufwachsens und der schnellen Veränderung aussagekräftig.

Trailer

 

Teil 2: La crise

Die sieben Jugendlichen bemerken, dass sie sich verändern, einige mit Freude, anderen macht es Angst. Sie erhalten je eine Kamera und nehmen sich von nun an manchmal selber auf. Sie ärgern sich über die Eltern, verlieben sich, streiten darüber, wie viel sie daheim helfen müssen, erleben den ersten Liebeskummer, machen Erfahrungen mit Alkohol und beginnen, mit ihren Eltern Freiheiten auszuhandeln. Für einige endet die Schulzeit.

• Am Samstag, 25. 8., kann mit dem Ticket auch das vorgängige Gespräch mit Regisseurin Béatrice Bakhti und Produzent Nasser Bakhti um ca. 20.45 Uhr besucht werden, solange es Plätze gibt.


Film