Indoor: Die Coppola-Connection
Tucker: The Man and His Dream
Francis Ford Coppola, USA 1988; 110' E/df
Mit Jeff Bridges, Joan Allen, Martin Landau, Frederic Forrest, Mako, Dean Stockwell, Elias Koteas, Christian Slater, Marshall Bell, Lloyd Bridges
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• Zusatzkomponist: Carmine Coppola

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges macht sich der Autonarr Preston Tucker (Jeff Bridges) daran, die Automobilbranche mit einem bahnbrechenden neuen Modell, das unter anderem mit aerodynamischem Design, einem Heckmotor und Sicherheitsgurten aufwartet, zu revolutionieren. Unterstützt durch den Financier Abe Karatz (Martin Landau), gründet Tucker eine Aktiengesellschaft und übernimmt die grösste Fabrikhalle der Welt. Das Interesse an dem «Auto der Zukunft» ist beachtlich, und der Enthusiasmus seines Schöpfers kennt keine Grenzen, dennoch stellen sich dem Projekt immer mehr Probleme in den Weg: Technische Schwierigkeiten sowie Intrigen der etablierten Autokonzerne lassen Zweifel daran aufkommen, ob Tuckers Traumauto je fahren wird. Schliesslich wird der Unternehmer wegen Betrugs angeklagt, und es kommt zu einem Aufsehen erregenden Prozess. Dieser endet zwar mit dem Freispruch von Tucker – dessen Fabrik musste in der Zwischenzeit aber ihre Pforten schliessen.
Die Idee, Preston Tuckers Lebensgeschichte zu verfilmen, begleitete Francis Ford Coppola lange Jahre. Tatsächlich war sein Vater Carmine seinerzeit Aktionär von Tuckers Firma gewesen, und Coppola selbst besass zwei der insgesamt nur 51 gebauten Tuckers. Nach verschiedenen Anläufen konnte der Regisseur seinen Film schliesslich mit der Unterstützung von George Lucas drehen, der auch als ausführender Produzent fungierte. Entstanden ist ein lebenspralles, idealisiertes Porträt, das sich ganz auf die Seite seines Titelhelden schlägt und sich für innovatives Unternehmertum stark macht – was Wunder, bei Coppolas ausgeprägtem eigenen Pioniergeist.

Trailer
Do 19. 08 / So 22. 08 > 19. 15